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Sonstige — Jakobe (oder Jakobäa) von Baden (1558-1597), Herzogin von Kleve-Jülich-Berg

Jakobe (oder Jakobäa) von Baden (1558-1597), Herzogin von Kleve-Jülich-Berg

Jakobe war das älteste Kind des Markgrafen Philibert von Baden (1536-1569) und seiner Gattin Mechthild von Bayern (1532-1565). Am 16. Juni 1585 war sie mit Johann Wilhelm von Kleve-Jülich-Berg (1562-1609) verheiratet worden, der seit 1589 unter Schwermut litt und seit 1590 dem Wahnsinn verfiel, der sich besonders in seinen Tobsuchtsanfällen zeigte. Man sperrte ihn daher seit dieser Zeit ein. Nach dem Tod seines Vaters Wilhelm V. von Kleve-Jülich-Berg im Jahr 1592 gab es im Prinzip zwei religiös-politische Lager im Herzogtum von Kleve, unterstützt von zwei Frauen, die sich gegenseitig nicht ausstehen konnten: Jakobe und ihre Schwägerin Sibylle (1557-1628), die jüngste und noch unverheiratete Schwester von Johann Wilhelm. Schließlich wurde Jakobe im Jahr 1595 wegen angeblichen Ehebruches ins Gefängnis gesteckt. Man wollte sie wohl auf diese Weise politisch mundtot machen. Sie hatte ihrem Gatten keine Kinder geschenkt. Daher versuchten ihre Gegner, sie vollkommen loszuwerden. So fand man sie schließlich am Morgen des 3. September 1597 erstickt oder erdrosselt in ihrer Gefängniskammer. Durch ihren Tod konnte Johann Wilhelm, der im Jahr 1597 aus seiner Gefangenschaft entlassen worden war, am 20. Juni 1599 Antoinette von Lothringen (1568-1610), eine Tochter des Herzogs Karl II. von Lothringen, heiraten, die ihm jedoch wegen seiner Impotenz ebenfalls keine Kinder schenken konnte.

 
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