Die Frauen der Sforza I: Bianca Maria Visconti – Die Stammmutter der Sforza
nur als Buch (Farbband) bei amazon.de: 294 Seiten, mit Stammtafeln und 243 Bildern, Independently published, 1. überarbeitete Auflage 2025, ISBN 978-1-6515-0580-9, € 51,02
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Reading suggestion: Maike Vogt-Lüerssen: Die Frauen der Sforza I: Bianca Maria Visconti - Die Stammmutter der Sforza. Independently published in 2025 (Farbband)
Vorwort:
Das Schicksal hatte es mit dem letzten Sprössling des berühmten italienischen Herrscherhauses der Visconti, der mailändischen Prinzessin Bianca Maria, sehr gut gemeint. Obwohl ihr Vater, der mailändische Herzog Filippo Maria Visconti, eine Frau, die weit unter seinem Stande war, Bianca Marias Mutter Agnese del Maino, geheiratet hatte ‒ es handelte sich um eine der vielen heimlichen Eheschließungen der hohen adligen Herren und Damen des 15. und 16. Jahrhunderts ‒ und Bianca Maria hierdurch erbrechtlich eigentlich als seine Nachfolgerin ausgeschlossen war und wie so viele Töchter, die aus solchen standesgemäß ungleichen Ehen hervorgegangen waren, als Gattin eines treuen Beamten oder bürgerlichen/kleinadligen Gefolgsmannes ihres Vaters völlig in Vergessenheit hätte geraten können, war sie aus politisch-militärischen Gründen bereits als Sechsjährige mit dem größten Söldnerführer und Kriegsmann ihrer Zeit, dem 30-jährigen Francesco Sforza, verheiratet worden. Auch wenn ihr Vater diese Heirat im Jahr 1432 nur als Mittel zum Zweck benutzt hatte, da er den Söldnerführer und dessen Truppe im Krieg gegen seinen Erzfeind Venedig dringend benötigte, so sah sich der mailändische Herzog jedoch im Jahr 1441 aus ebenfalls politisch-militärischen Gründen schließlich gezwungen, sein einziges Kind als Gemahlin an Francesco Sforza auszuhändigen.
Bianca Maria Visconti sollte an der Seite ihres Gatten, den sie über alles liebte, trotz so vieler Hindernisse in ihrem Leben letztendlich die Nachfolge ihres Vaters antreten und zu einer der beliebtesten Herrscherinnen des mailändischen Volkes werden. Da sie aus propagandistischen Gründen zudem die besten Maler ihrer Zeit eingestellt hatte, die unzählige Porträts von ihr, ihrem Gemahl und ihren acht Kindern zumeist in biblischen Szenen erstellten, sind selbst noch heute – mehr als 550 Jahre nach ihrem Tod – Hunderte von Bildnissen von ihr und ihrer Familie erhalten geblieben. Hierdurch sind die Mitglieder des mailändischen Herrscherhauses der Sforza, deren Stammmutter Bianca Maria Visconti ist, in der Tat unsterblich geworden. Die faszinierende Geschichte dieser mailändischen Dynastie, ihr steiler Auf- und schließlich unglücklicher Abstieg, ihre Intrigen, ihre Liebesgeschichten, ihre glanzvollen Auftritte und ihr alltägliches Leben – alles wurde von den zeitgenössischen Chronisten und Malern festgehalten –, fesselt noch heute jeden, der sich mit den Sforza beschäftigt, seien es Historiker, Kunsthistoriker, Fachleute der Tarot-Karten (die Visconti und die Sforza waren sehr an der Astrologie interessiert) oder Laien, die sich für die Geschichte der Renaissance und/oder die herrlichen Gemälde aus dieser einzigartigen Epoche interessieren.
Der großen mailändischen Herzogin Bianca Maria Visconti soll dieser erste Band der dreiteiligen Sforza-Reihe gewidmet sein. Sie war nicht nur eine der hervorragendsten Politikerinnen und Diplomatinnen ihrer Zeit, sondern wurde wegen ihrer Freigiebigkeit, Höflichkeit und Gerechtigkeit von ihren Untertanen sogar wie eine Heilige geliebt und verehrt. Zusammen mit ihrem Gatten Francesco Sforza, an dessen Seite sie als gleichberechtigte Partnerin das mailändische Herzogtum regierte, schuf sie ein Reich, das, obwohl es bereits 50 Jahre später unter ihrem Sohn Lodovico il Moro dem Untergang geweiht war, nie der Vergessenheit anheimfallen sollte.
Im Anhang 3 dieses Buches finden Sie, liebe Leser und Leserinnen, außerdem die wichtigsten Symbole bzw. Embleme der mailändischen Herrscherhäuser der Visconti und der Sforza aufgelistet ‒ es gibt mindestens 36 Symbole, die die Visconti verwendeten, und mindestens 50 Symbole, die von den Sforza benutzt wurden ‒, anhand derer die Porträts besonders der Mitglieder der letzteren Dynastie leicht zu identifizieren und zeitlich einzuordnen sind.
Since the 26. October 1441 Bianca Maria Visconti has been married to the Condottiere Francesco Sforza (1401-1466), who became the Duke of Milan in 1450. With him she had the following eight children:
If you are interested in learning the symbols or emblems of the Visconti and Sforza, then please buy my books: "Wer ist Mona Lisa?" and/ or Bianca Maria Visconti.
In this painting Bianca Maria Visconti's son Lodovico il Moro is depicted as the Child Jesus; his elder brothers Galeazzo Maria (lower left), Filippo Maria (upper right) and Sforza Maria (upper left) and his elder sister Ippolita Maria (lower right) are shown as little saints.
This portrait was made by Fra Angelico (1395-1455) or one of his students. The recurring symbol at the top of her gown even shows for whom it was created, namely for her husband's best friend, Cosimo de' Medici (1389-1464).
... and in front of her her daughter Ippolita Maria (left) and her son Galeazzo Maria (right).
Niccolò III. d'Este worshipping the Virgin (Bianca Maria Visconti) and the Child Jesus Christ (Galeazzo Maria Sforza); in 1409 the Marquis of Este added a diamond ring to the emblems of the Sforzas, in recognition of Muzio Attendolo Sforza's triumph over the tyrant of Parma, Ottobuono Terza. The new Sforza symbol is shown during the reign of Francesco and Galeazzo Maria Sforza as three interlaced diamond rings and during the reign of Lodovico il Moro and his nephew Gian Galeazzo Maria Sforza as a whole chain of rings (or circles) (look at "Mona Lisa's" dress).
with their six sons Galeazzo Maria (1444-1476), the future Duke of Milan; Filippo Maria (born between 1446 and 1448, deceased in 1492); Sforza Maria (born between 1447 and 1449, deceased in 1479); Lodovico Maria il Moro (oder Ludovico Maria il Moro) (1451-1508); Ascanio Maria (1455-1505) and Ottaviano Maria (1458-1477) (on the left side) and their daughters Elisabetta Maria (1456-1472) and Ippolita Maria (1445-1488) and Bianca Maria's mother, Agnese del Maino († 1465), who is never missing on a family-portrait (the right side from the left to the right)

Die Frauen der Sforza I: Bianca Maria Visconti – Die Stammmutter der Sforza
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Die Frauen der Sforza II: Caterina Sforza - Die Amazone der Sforza und die Muse von Botticelli
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Wer ist Mona Lisa? – Identifizierung einer Unbekannten mit Hilfe historischer Quellen
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Anna von Sachsen – Gattin von Wilhelm von Oranien
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Der Alltag im Mittelalter 352 Seiten, mit 156 Bildern, ISBN 3-8334-4354-5, 2., überarbeitete Auflage 2006, € 23,90

Zeitreise 1 – Besuch einer spätmittelalterlichen Stadt
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Agrippina die Jüngere – Die große römische Politikerin und ihre Zeit
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Die Sforza III: Isabella von Aragon und ihr Hofmaler Leonardo da Vinci
488 Seiten, 322 Abbildungen und Stammtafeln, €49.90 (Format 21 x 27 cm)