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Alltagsgeschichte des Mittelalters

III. Ritter und Turniere

Das Hochmittelalter, die Zeit von 1050 bis 1250, regte mit seinen Burgen, seinem Rittertum, dem Minnesang und den Turnieren nicht nur die Phantasie der Menschen des 19. Jhs. an, sondern verleitet selbst uns, Zeitgenossen des rationellen 20. Jhs., zu romantischen Träumereien. Und dies ist schließlich auch kein Wunder, da ja gerade in unserem

Land noch viele bauliche Überreste aus dieser Vergangenheit zu bewundern sind. Denn von den insgesamt 19 000 Burganlagen, die im Mittelalter allein im deutschsprachigen Raum gebaut wurden, sind immerhin noch 6 500 Burgen erhalten geblieben. In Frankreich stehen dagegen von den 40 000 mittelalterlichen Burgen nur noch 1 000 und in England nur noch 600. Entsprechend dem großen Interesse für das Hochmittelalter wurden bei uns mittlerweile sehr gut erhaltene Burgen zu Hotels umgebaut, damit wir wie unsere Vorfahren vor 700 oder 800 Jahren im Rittersaal tafeln, im Himmelbett übernachten und eventuell in der Schloßkapelle heiraten können. Das Mittelalter ist eben lange noch nicht "out". In diesem Kapitel beschäftigen wir uns eingehend mit der Herkunft, dem Aufbau und der Funktion von Burgen, mit dem Ritterwesen und den alltäglichen und den festlichen Vergnügungen der adligen Herren und Damen.


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Der Alltag im Mittelalter 352 Seiten, mit 156 Bildern, ISBN 3-8334-4354-5, 2., überarbeitete Auflage 2006, € 23,90

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